Heidelberg: Rendezvous mit der Romantik

Heidelberg ist mehr als nur eine Stadt; es ist ein Gefühl. Wer durch die kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt blickt, versteht sofort, warum Dichter wie Goethe oder Mark Twain hier ihre Inspiration fanden. Ein Ausflug nach Heidelberg beginnt für die meisten Besucher am Bismarckplatz, dem pulsierenden Eingang zur Altstadt.

Von hier aus erstreckt sich die Hauptstraße, eine der längsten Fußgängerzonen Europas. Doch der wahre Zauber liegt in den kleinen Seitengassen, wo Ranken von Glyzinien an alten Fassaden emporwachsen und kleine Manufakturen handgemachte Schätze anbieten.

Highlight: Heidelberger Schloss

Es thront wie ein steinerner Wächter über der Stadt. Anstatt die steilen Treppen zu Fuß zu bezwingen, empfiehlt sich die Fahrt mit der historischen Bergbahn – ein Erlebnis für sich. Oben angekommen, offenbart sich ein weitläufiges Areal aus verschiedenen Epochen, von der Gotik bis zur Renaissance.

Im Schlossgarten, dem Hortus Palatinus, wandelt man auf den Spuren der Kurfürsten.

Besonders das „Große Fass“ im Keller, das über 220.000 Liter Wein fassen kann, sorgt regelmäßig für Staunen. Für Geschichtsinteressierte ist das Deutsche Apothekenmuseum innerhalb der Schlossmauern ein Muss, das mit seinen prachtvollen Offizinen Einblicke in die Heilkunst vergangener Jahrhunderte gewährt.

Hier sollte man kurz innehalten und den Blick zurück auf die Schlossruine genießen – ein Anblick, der besonders in der „goldenen Stunde“ kurz vor Sonnenuntergang magisch wirkt. Nach dem Abstieg führt der Weg fast automatisch zur Alten Brücke. Dieses steinerne Meisterwerk verbindet die Altstadt mit dem exklusiven Stadtteil Neuenheim.

Glocken der Heiliggeistkirche

Wer noch Energie hat, überquert die Brücke und folgt dem Schlangenweg. Dieser steile, von Mauern gesäumte Pfad führt hinauf zum Philosophenweg. Auf dieser Sonnenterrasse Heidelbergs wachsen dank des milden Klimas sogar Zitronen und Feigen. Es ist der perfekte Ort, um den Tag Revue passieren zu lassen, während unten im Tal der Neckar ruhig vorbeizieht.

nicko cruises

Facts Sheet:

Nicko Cruises hat sich über Jahrzehnte hinweg als einer der bedeutendsten Akteure auf dem europäischen Markt für Flusskreuzfahrten etabliert. Mit Sitz in Stuttgart steht das Unternehmen heute unter dem Dach der portugiesischen Mystic-Holding und verfolgt eine klare Philosophie: das „Slow Cruising“.

Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um das bewusste Erleben von Landschaften und Kulturen, kombiniert mit dem Komfort eines schwimmenden Hotels.

Das Herzstück des Angebots bilden die klassischen Flussreisen auf den großen europäischen Wasserwegen wie Donau, Rhein, Mosel und Elbe. Doch der Radius von Nicko Cruises reicht weit über die Grenzen Europas hinaus; so gehören auch Sehnsuchtsziele wie der Nil in Ägypten oder der Mekong in Südostasien zum festen Repertoire.

Ein besonderes Merkmal ist dabei die konsequente Ausrichtung auf den deutschsprachigen Gast. Von der Bordansage über die Menükarten bis hin zu den organisierten Landausflügen ist die Kommunikation nahtlos auf Deutsch gestaltet, was für eine entspannte und vertraute Atmosphäre sorgt.

In den letzten Jahren hat das Unternehmen sein Portfolio erweitert und den Sprung auf die Hochsee gewagt. Mit Schiffen wie der Vasco da Gama besetzt Nicko Cruises eine Nische abseits des Massentourismus der Megaliner. Die Schiffe sind bewusst kleiner dimensioniert, was es ihnen ermöglicht, auch abgelegene Häfen und schmale Buchten anzusteuern, die für große Kreuzfahrtschiffe unzugänglich bleiben.

Disclaimer: Die Reise erfolgte auf Einladung von nicko cruises. Dies hat keinen Einfluss auf die Berichterstattung.

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