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Das Motto des Weingutes von Gerhard (Titel-Foto) & Helga Stich in der Weinbauregion Churfranken lautet „WEINE MIT CHARAKTER FÜR MENSCHEN MIT CHARAKTER“. 

Die beliebten Frankenweine dieses Weingutes wurden bereits mehrmals vom Fachblatt Falstaff beschrieben. Unter anderem gibt es den Müller-Thurgau trocken von „Frank & Frei“ und den Bürgstadt Centgrafenberg Riesling Kabinett trocken.

Das Weingebiet des Gutes Stich basiert auf der Landschaft des Centgrafenbergs und des Hundsrücks.

Diese werden als die bedeutendsten Steillagen in der Region Churfranken angesehen. Im Mainbogen bei Bürgstadt gibt es kultivierte Lagen mit kunstvollen Trockenmauern aus Buntsandstein, auf denen sonnenliebende Spätburgunderreben zu großen Gewächsen heranwachsen. Helga und Gerhard Stich wurden als gelernte Winzer und Weinbautechniker im Bewusstsein dieser Tradition zu Überzeugungstätern für alles, was dem Wein und seinem Genuss zuträglich ist.

Winzer seit Jahrzehnten

Beide stammen aus Winzerfamilien, in denen die Gastronomie und das Holzküferhandwerk seit Generationen praktiziert wurden.

Seit Jahrzehnten führen sie zusammen mit der gesamten Familie das Weingut. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind unscharf. Jeder legt seine eigenen Schwerpunkte, um eine stimmungsvolle Leistung zu erbringen, die jedes Jahr vollständig überzeugt und immer wieder erfreut.

Das Weingut Stich befindet sich heute im ehemaligen Gasthaus „Zum Löwen“, welches dem Gutshof seinen Namen verlieh.

Das historische Gebäude aus der Jahrhundertwende, das mit gelben Klinkersteinen gemauert ist und mit Verzierungen aus rotem Sandstein verziert ist, wurde sorgfältig renoviert, um seinen charakteristischen Jugendstilcharakter zu bewahren.

Blick auf den Main bei Bürgstadt. 

In Deutschland ist er der längste und in Europa sucht er seinesgleichen: der Fränkische Rotwein-Wanderweg. Auf rund 70 Kilometern Länge, die leicht in Etappen erwandert werden können, durchstreift er Churfranken, die Genießerregion am Main, zwischen Odenwald und Spessart.

Gute Planungsmöglichkeiten einer erlebnisreichen Wanderreise ermöglicht dabei bis ins Detail das Internet. Der Fränkische Rotwein Wanderweg ist über die Autobahn Frankfurt – Würzburg (BAB 3, Abfahrt Stockstadt [von Norden kommend] oder Abfahrt Wertheim [von Süden kommend] leicht erreichbar, die Zielorte sind dann entweder direkt Großwallstadt oder Bürgstadt, wahlweise eine der 25 Städte und Gemeinden der touristischen Region Churfranken; Unterkünfte weist die Internetseite churfranken.de aus.

Von Großwallstadt bzw. Bürgstadt aus erschließen sechs gemütliche Wanderetappen auf dem Fränkischen Rotwein Wanderweg das Terroir des churfränkischen Spätburgunders.

Wein für gehobenen und alltäglichen Genuss.

So süffeln die Churfranken gern einen einfachen, aber kräftigen Portugieser. Außerdem gibt es wunderbare Frühburgunderweine oder Spezialitäten wie die roten Rebsorten Regent und Domina.

„Rote“ färben das Herbstlaub 

Die 72 Kilometer lange Gesamtstrecke ist in bequemen Tagestouren zu erwandern und ist eine erlebnisreiche Route für alle Jahreszeiten. Der Rebaustrieb im Mai hat seine Reize, wie wenig später auch der Juni, wenn die Rebblüten, die Gescheine, die Rebstöcke zieren.

Das üppige Grün der Rebflächen prägt den Hochsommer der Monate Juli und August.

Ab späterem August bereits, beginnen die „Roten“ in ihr Herbstlaub umzufärben – ein herrlicher Anblick. Mitgliedsgemeinden sind Altenbuch, Amorbach, Bürgstadt, Collenberg, Dorfprozelten, Eichenbühl, Elsenfeld, Erlenbach, Faulbach, Großheubach, Großostheim, Großwallstadt, Kleinheubach, Kleinwallstadt, Klingenberg, Laudenbach, -Miltenberg, Mönchberg, Neunkirchen, Niedernberg, Obernburg, Rüdenau, Stadtprozelten, Sulzbach, Wörth. Herbstlaub prägt den Weinberg dann im Oktober.

Panorama mit Buntsandstein und Weinbergen.

Und selbst in der Zeit danach, bis zum erneuten Austrieb im Frühling, sind die Weinberge entlang des im Tal dahinfließenden Maines nicht etwa unattraktiv: Nein, entlaubt zeigt die Natur nun ihre markante Gliederung, die charmante Struktur der churfränkischen Landschaft.

Sie gibt jetzt den Blick auf die Lieblichkeit des Maintals zwischen Odenwald und Spessart auf ganz eigentümliche Weise frei. Wer gerne allein mit sich oder allein zu zweit unterwegs ist, findet auf den Streckenabschnitten des Rotwein Wanderweges Zeit für sich selbst und immer wieder exponierte Haltepunkte zum lnnehalten und staunenden Schweigen, genießt den ruhigen Blick ins Tal, aufs Wasser.

Wer lieber in Gruppen reist, findet hier leicht bis mäßig angestrengt zu begehende Streckenabschnitte, auf denen es sich nebenbei gut plaudern lässt.

Und wanderfreudige Rotweingenießer, die den fachkundigen Fingerzeig schätzen, engagieren sich eine Gästeführerin oder einen Gästeführer „Weinerlebnis Franken“.

Rotwein-Papst Rudolf Fürst hat hier seine Weinberge.

Der Rotwein-Wanderweg. Ohne menschliches Zutun würde ein Regenguss den Boden samt Rebstöcken ganz einfach in den Main schwemmen.

Also hat man fleißig terrassiert: Schon vor Jahrhunderten haben die Winzer tonnenweise roten Sandstein zu Mauern aufgetürmt, alles von Hand und ohne Mörtel. Zwischen den Mauern liegen nun kleine ebene Flächen für die Rebstöcke.

Die Mauern speichern Wärme, die sie dann nachts wieder abgeben – perfekt für die Wärme liebenden Rotweintrauben. An manchen Hängen liegen sage und schreibe 100 solche Mauern übereinander – das sind allein in den Weinbergen von Klingenberg etwa 250 Kilometer Trockenmauern.

Häckerwirtschaft

Häcke kommt von Hacken und der Winzer ist der Häcker, weil er seine Reben immer hacken muss. In der Häcke verkauft der Winzer zu bestimmten Zeiten im Jahr seinen eigenen Wein und kleine Speisen. Einfach in den Weinkalender von Churfranken schauen.

Da steht drin, welcher Häcker in welchem Ort gerade seine Häcke geöffnet hat. Und wo welches Weinfest ist. In der Häcke kommt jeder ganz unkompliziert mit Menschen ins Gespräch, weil man sich einfach auf einen freien Platz setzt.

Je mehr Schoppen, desto mehr Gespräch. Der Unterschied zu anderen Lokalen ist der: Ein Bierlokal ist voll, wenn an jedem Tisch eine Person sitzt. Eine Häcke ist erst voll, wenn wirklich überall zusammengerückt ist. Das kann passieren, weil Häcken in Churfranken außerordentlich beliebt sind.

Sommelière Niki Restel berät im Gasthaus „zur Krone“ in Großheubach.

Das Dorfgasthaus „zur Krone“ von Ralf und Niki Restel wurde mit den Jahren immer anspruchsvoller, phantasievoller. Niki machte die Ausbildung zur Sommelière und verwaltet heute einen ansehnlichen Weinkeller mit regionalen aber auch ausgewählten internationalen Spitzenweinen, alles zu relativ moderaten Preisen.

Die Krone liegt an der Bundesstraße mitten in Großheubach bei Miltenberg am Main. Die Restaurant-Einrichtung ist solide-konservativ-ländlich, gänzlich unprätentiös, wie ein richtiges Dorfgasthaus, niedrige Decken, massives Holz, mit Liebe zum Detail wechselnd dekoriert, mit Stoff eingedeckte Tische.

Dazu gibt’s hinter dem Haus im Innenhof einen netten Biergarten und eine umgebaute Scheune für Festivitäten aller Art.

Fotos: – Text: Klaus Feldkeller  – Die Medienreise erfolgte auf Einladung des Tourismusverband Churfranken.
Churfranken e.V. 
Geschäftsführerin: Brigitte Duffeck, Hauptstraße 57, 63897 Miltenberg Tel. +49 (0) 9371 660 69 75, Fax. 660 69 79, E-Mail: info@churfranken.de www.churfranken.de