Die Stadt Wolfenbüttel bietet regelmäßig geführte kulinarische Stadtrundgänge an. Bei diesen „Genusstouren“ erfährt man charmante Anekdoten aus der Stadtgeschichte und legt an verschiedenen Stationen kleine Stopps für feine Kostproben ein.
Frischer Röstkaffee in der Treccino Rösterei & Caffèbar

Schon beim Annähern an das Ladenlokal strömt Passanten ein intensiver Duft entgegen. Es ist das unverkennbare Aroma frisch gerösteter Kaffeebohnen. Die Treccino Rösterei & Caffèbar in Wolfenbüttel ist längst zu einer festen Institution für Kaffeeliebhaber in der Region geworden.
Inhaber Adrian Hermet hat hier einen Ort geschaffen, an dem Leidenschaft und echtes Handwerk aufeinandertreffen. Hier wird Kaffee nicht einfach nur ausgeschenkt, sondern zelebriert.
Das Geheimnis der schonenden Trommelröstung

Der Unterschied zwischen industriellem Kaffee und den Kreationen von Treccino liegt im Detail. Die Kaffeerösterei setzt konsequent auf die traditionelle und schonende Langzeitröstung in der Trommel.
Bei diesem Verfahren bekommen die Kaffeebohnen genau die Zeit, die sie benötigen. Durch die niedrigeren Temperaturen und die längere Röstdauer entfalten sich die komplexen Aromen optimal. Gleichzeitig werden ungewollte Bitterstoffe und Fruchtsäuren effektiv abgebaut.
Das Ergebnis ist ein besonders magenschonender und vollmundiger Kaffeegenuss.
Nachhaltigkeit durch direkten Handel
Hinter jedem guten Kaffee steht eine lange Reise. Adrian Hermet legt dabei großen Wert auf Transparenz und Ethik. Die Rösterei setzt auf das Prinzip des „Direct Trade“, also den direkten Handel mit den Kaffeebauern in den Ursprungsländern.
Durch den Verzicht auf Zwischenhändler wird garantiert, dass die Erzeuger vor Ort fair entlohnt werden. Das stärkt die lokalen Communities und sichert gleichzeitig die langfristige Qualität der Rohware.
Jede Tasse Kaffee bei Treccino steht somit für fairen Handel und bewussten Konsum.
Spezialitätenkaffee und handwerkliche Vielfalt

Das Sortiment von Treccino zeichnet sich durch eine feine Auswahl an Spezialitätenkaffees aus. Im Fokus stehen hochwertige Arabica-Bohnen und harmonische Blends. Ein besonderes Highlight im Angebot ist der hauseigene Espresso „Lessings Ernst“, eine Hommage an die Kulturstadt Wolfenbüttel.
Das Ladengeschäft lädt dazu ein, verschiedene Sorten zu entdecken.
Ob für den Vollautomaten, die Siebträgermaschine oder den klassischen Handfilter – das Team bietet für jede Zubereitungsart die passende Bohne und den richtigen Mahlgrad.
Kaffeewissen aus erster Hand
Die Caffèbar ist weit mehr als nur ein Verkaufsort. Sie fungiert als Treffpunkt für Kaffeekultur. Neben dem Ausschank von Espresso, Cappuccino und Co. steht die Wissensvermittlung im Vordergrund.
Regelmäßig finden in den Räumlichkeiten professionelle Barista- und Röstkurse statt. Kaffeestudierende lernen hier die Kunst der perfekten Extraktion und die Geheimnisse des Rösthandwerks kennen.
Wer den Kaffeegenuss auch im Alltag auf ein neues Level heben möchte, findet hier die nötige Expertise.
Ein fester Treffpunkt „Am Alten Tore“
Die Treccino Rösterei verbindet die Gemütlichkeit einer modernen Kaffeebar mit dem Charme einer gläsernen Manufaktur. Der Standort „Am Alten Tore“ in Wolfenbüttel ist der ideale Anlaufpunkt für eine kurze Pause vom Alltag oder den gezielten Einkauf von Premium-Kaffee.
Das liebevoll gestaltete Ambiente lädt zum Verweilen und Genießen ein.
Treccino Rösterei Wolfenbüttel
Nachhaltig einkaufen in Wolfenbüttel: Zu Besuch im Unverpackt-Laden o-Ve
Plastikberge im gelben Sack und überflüssiger Müll nach jedem Wocheneinkauf gehören für viele Menschen zu den größten Ärgernissen im Alltag. Dass es auch anders geht, beweist ein besonderes Geschäft in der Breiten Herzogstraße in Wolfenbüttel.
Unter dem Namen „o-Ve – ohne Verpackung“ führt Inhaber Karsten Roloff einen modernen Unverpackt-Laden. Das Konzept stellt den bewussten Umgang mit Ressourcen in den Mittelpunkt und zeigt, wie einfach moderner Umweltschutz beim Einkaufen sein kann.
Das Prinzip des verpackungsfreien Einkaufs

Der Ablauf im Laden folgt einem einfachen, aber effektiven System. Kunden bringen ihre eigenen Transportbehältnisse von zu Hause mit. Das können Gläser, Dosen, Stoffbeutel oder Flaschen sein.
Gleich neben dem Eingang steht eine Waage bereit.
Dort wird das Leergewicht der mitgebrachten Behälter ermittelt und notiert. Danach erfolgt das Abfüllen der gewünschten Waren in der exakt benötigten Menge.
An der Kasse wird das Gefäß erneut gewogen und das Eigengewicht abgezogen. Bezahlt wird am Ende also nur das reine Produkt.
Ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf
Wer denkt, in einem Unverpackt-Laden gäbe es nur Körner und Müslizutaten, der irrt sich. Das Sortiment von Karsten Roloff umfasst mittlerweile weit über 400 Produkte des täglichen Lebens.

Die Auswahl reicht von Nudeln, Haferflocken, Nüssen und Schokolade bis hin zu flüssigen Waren. Auch Waschmittel, Seifen und Putzmittel lassen sich bequem in mitgebrachte Flaschen abfüllen.
Sollten die eigenen Gefäße einmal nicht ausreichen, bietet der Laden praktische Mehrwegschalen im Pfandsystem an. Für spontane Kleineinkäufe stehen zudem Papiertüten bereit.
Konsequenter Fokus auf Regionalität und Bio-Qualität
Neben der reinen Müllvermeidung spielt die Herkunft der Waren eine zentrale Rolle bei o-Ve. Karsten Roloff (Foto) wählt die Lieferanten mit großer Sorgfalt aus. Kurze Lieferketten und ein starker Bezug zur Region stehen im Vordergrund.
Viele Produkte stammen von regionalen Erzeugern, wie beispielsweise Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen oder Backwaren aus der Umgebung.
Ein Großteil des Angebots erfüllt zudem strenge Bio-, Vegan- oder Demeter-Kriterien. Auch der Tierschutz bei der Produktion fließt fest in die Auswahlkriterien mit ein.
Ein zukunftsweisendes Konzept mit Herzblut
Während die Handelslandschaft im Wandel ist, blickt der erfahrene Handelsexperte Karsten Roloff optimistisch in die Zukunft. Das Konzept von o-Ve lebt vom persönlichen Engagement und der täglichen Präsenz des Inhabers im Laden.

Der Unverpackt-Laden versteht sich nicht nur als Einkaufsstätte, sondern auch als Begegnungsort und Informationsquelle für gelebte Nachhaltigkeit.
Kooperationen mit lokalen Schulen und Umwelt-AGs zeigen, dass hier echte Aufklärungsarbeit geleistet wird. Ein Besuch in der Breiten Herzogstraße beweist, dass nachhaltiger Konsum ohne Verzicht möglich ist.
O-Ve-ohne Verpackung Wolfenbüttel

Die Pressereise fand auf Einladung der Tourismus-Abteilung der Stadt Wolfenbüttel statt.
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