Erstmals wurde mit allen Passagieren der AIDAprima ein vollständig digitaler Gäste-Check-in getestet. Zwanzig moderne Terminals standen bereit, an denen die Urlauber ihren Check-in eigenständig abwickeln konnten.
Die Identität wurde dabei präzise über Ausweisdokumente und einen biometrischen Gesichtsabgleich überprüft.
Weniger Wartezeit für einen entspannten Urlaubsstart
Der Praxistest verdeutlicht eindrucksvoll, wie moderne Technologien die Prozesse im Hafenterminal optimieren.
Durch das digitale Verfahren beschleunigt sich die Einschiffung spürbar, was die Wartezeiten vor Ort deutlich reduziert. Urlauber profitieren von mehr Flexibilität und einem spürbar komfortableren Anreiseerlebnis.
Wer den persönlichen Kontakt bevorzugt, muss jedoch auf nichts verzichten: Der klassische Service am Schalter bleibt weiterhin bestehen, und die Crew steht den Gästen jederzeit unterstützend zur Seite. So entsteht eine flexible Lösung, die den Check-in für alle Beteiligten schneller und angenehmer gestaltet.

Luftfahrt-Technologie maßgeschneidert für Kreuzfahrtschiffe
Hinter der Innovation steckt eine zweijährige Entwicklungsarbeit in Kooperation mit der Lufthansa Industry Solutions AS GmbH aus Norderstedt.
Die Herausforderung bestand darin, das bewährte Self-Service-Prinzip aus der Luftfahrt an die spezifischen Anforderungen der Kreuzfahrt anzupassen.
Dazu gehörte nicht nur die Anbindung an die IT-Systeme des Schiffes, sondern auch der Einbau von Spezialdruckern.
Diese erstellen vor Ort RFID-codierte Bordkarten, die während der Reise gleichzeitig als Kabinenschlüssel und Zahlungsmittel dienen.
Ein zentraler Sicherheitsaspekt ist das vor Ort aufgenommene Foto des Gastes:
Es wird biometrisch mit dem Ausweisdokument abgeglichen und für die Dauer der Reise im Schiffssystem hinterlegt.
Blick in die Zukunft: Ergebnisse der Pilotphase
Die Testphase am Cruise Center Steinwerder liefert wertvolle Daten für die Weiterentwicklung des Systems. AIDA Cruises wertet die gewonnenen Erkenntnisse aktuell aus,
um den künftigen Einsatz und eine mögliche Ausweitung der Technologie auf weitere Fahrten und Terminals zu prüfen.


