Die „Bora“ besticht nicht durch kühles Design, sondern durch klassisch-maritimen Charme. Viel Holz, glänzendes Messing und warme Farben schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort zu Hause fühlt. Mit nur 80 Passagieren herrscht eine beinahe familiäre Stimmung.
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Wohnkomfort: Die Oberdeck-Kabinen mit französischen Balkonen sind das Herzstück. Es gibt kaum etwas Meditativeres, als den Tag mit offenem Fenster zu beginnen und die Weinberge direkt vom Bett aus vorbeiziehen zu sehen.
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Technik-Vorteil: Dank eines extrem geringen Tiefgangs von nur 1,1 Metern erreicht das Schiff auch entlegene Ufer, die größeren Kreuzfahrern verwehrt bleiben.
Die Route: Eine Zeitreise durch vier Täler
Die Reise führt entlang geschichtsträchtiger Ufer und durch wechselnde Landschaften:
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Romantik & Reben: Vom kurfürstlichen Heidelberg mit seiner weltberühmten Schlossruine geht es über das quirlige Rüdesheim hinein in das sanfte Moseltal.
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Burgen & Fachwerk: In Cochem thront die Reichsburg wie eine Filmkulisse über dem Fluss, während Bernkastel-Kues mit seinen schiefen Fachwerkhäusern und exzellentem Riesling begeistert.
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Antike & Natur: In Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, wird römisches Erbe an der Porta Nigra greifbar, bevor die Reise über die idyllische Saarschleife bis nach Merzig führt.
Herzlichkeit an Bord
Es ist die Crew, die der „Bora“ ihre Seele verleiht. Ob die souveräne Führung durch Kapitän Jan Stastny, die perfekte Organisation der Kreuzfahrtleitung oder die kulinarischen Genüsse im Panorama-Restaurant bei geselliger Tischzeit – der Service ist erstklassig. Für die passende Untermalung sorgt Pianist Andreas, der den Salon mit seiner Leidenschaft für Musik in einen Ort der Ruhe verwandelt.
Fazit: Wer auf der Suche nach Pomp und Casino ist, wird hier nicht fündig. Wer jedoch exzellente Küche, herzlichen Service und die unmittelbare Nähe zur Natur sucht, wird sich in diese Reise verlieben. Eine Kreuzfahrt im menschlichen Maßstab.


