Allgemein, Japan
Hiroshima bietet Besuchern eine faszinierende Mischung aus Vergangenheit und Moderne. Ein Tag in dieser beeindruckenden Metropole ermöglicht es, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden und gleichzeitig die einzigartige Atmosphäre und Kultur zu erleben.
Morgen: Historische Erkundung

Der Tag beginnt am besten im Herzen der Stadt, im Friedenspark. Hier steht der ikonische Atombombendom, ein stiller Zeuge der Vergangenheit und heute UNESCO-Weltkulturerbe. Das teilweise erhaltene Gebäude erinnert eindringlich an die Ereignisse des 6. August 1945. Beim Spaziergang durch den Park begegnet man verschiedenen Denkmälern, darunter die Flamme des Friedens und das Kinder-Friedensmonument.Anschließend lohnt sich ein Besuch im Friedensmuseum. Die Ausstellungen vermitteln tiefe Einblicke in die Auswirkungen des Atombombenabwurfs und die Folgen für die Menschen in Hiroshima. Es ist ein bewegender Ort, der zum Nachdenken anregt und die Bedeutung des Friedens unterstreicht.
Mittag: Kulinarische Entdeckungen
Nach den emotionalen Eindrücken des Vormittags bietet sich eine kulinarische Pause an. Hiroshima ist berühmt für seine Version des Okonomiyaki, eines herzhaften Pfannkuchens. Im Stadtzentrum befindet sich das Okonomimura, ein mehrstöckiges Gebäude voller Okonomiyaki-Restaurants. Hier kann man die lokale Spezialität probieren, die sich durch die Zugabe von Nudeln und eine besondere Schichtung der Zutaten auszeichnet.
Nachmittag: Kultur und Natur
Am Nachmittag führt der Weg zum Schloss Hiroshima. Die rekonstruierte Burg, auch als „Karpfenburg“ bekannt, bietet einen Einblick in die Samurai-Ära. Von der obersten Etage aus genießt man einen herrlichen Blick über die Stadt.Zum Ausklang des Tages empfiehlt sich ein Besuch im Shukkei-en-Garten. Dieser traditionelle japanische Garten aus der Edo-Zeit lädt mit seinem zentralen Teich und malerischen Spazierwegen zum Entspannen ein. Es ist der perfekte Ort, um die Eindrücke des Tages Revue passieren zu lassen.
Abend: Moderne Stadtkultur
Den Abend kann man in der lebendigen Innenstadt von Hiroshima verbringen. Hier finden sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Bars, die einen Einblick in das moderne Leben der Stadt geben.
Serviceteil
Anreise: Hiroshima ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Vom Bahnhof Hiroshima aus verkehren Straßenbahnen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.Beste Reisezeit: Frühling und Herbst bieten angenehme Temperaturen und schöne Landschaften.Unterkunft: In Hiroshima gibt es eine Vielzahl von Unterkünften, von traditionellen Ryokans bis zu modernen Hotels. Eine zentrale Lage erleichtert die Erkundung der Stadt.Tipps:
- Für den Besuch des Friedensmuseums sollten ausreichend Zeit und emotionale Vorbereitung eingeplant werden.
- Im Okonomimura empfiehlt es sich, außerhalb der Hauptessenszeiten zu kommen, um Wartezeiten zu vermeiden.
- Ein Tagesticket für die Straßenbahn ermöglicht unbegrenzte Fahrten und ist eine kostengünstige Option zur Erkundung der Stadt.
Hiroshima bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Stadtleben. Ein Tag in dieser faszinierenden Stadt hinterlässt bleibende Eindrücke und lädt dazu ein, über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken.
Allgemein, Japan

Nara, die ehemalige Hauptstadt Japans, verzaubert Besucher mit ihrer einzigartigen Mischung aus alter Tradition und moderner Eleganz. Ein Tagesausflug in diese geschichtsträchtige Stadt gleicht einer Reise durch die Jahrhunderte, bei der man in die reiche Kultur Japans eintaucht.

Der Todai-ji Tempel – Morgengrauen zwischen Tradition und Größe
Der Tag beginnt am besten mit einem frühen Besuch des Todai-ji Tempels. Dieser UNESCO-Weltkulturerbe-Tempel beherbergt den größten Buddha Japans in der Daibutsu-den Halle, der größten Holzkonstruktion der Welt. Das imposante Nandaimon-Tor mit seinen Wächterfiguren bildet den beeindruckenden Eingang zum Tempelkomplex.
Nara Park – Begegnung mit den heiligen Hirschen
Vom Todai-ji aus führt der Weg durch den weitläufigen Nara Park. Hier leben über tausend Sika-Hirsche frei, die als Boten der Götter gelten. Die zutraulichen Tiere lassen sich gerne mit speziellen Reiscrackern füttern, die an Ständen im Park verkauft werden.
Naramachi-Viertel – Kulinarische Entdeckungsreise
Für eine Mittagspause bietet sich das historische Naramachi-Viertel an. In den engen Gassen mit traditionellen Machiya-Häusern finden sich zahlreiche Restaurants und Teehäuser, in denen man lokale Spezialitäten probieren kann.
Kasuga Taisha Schrein – Mystik der Steinlaternen

Der Nachmittag führt zum Kasuga Taisha Schrein, bekannt für seine unzähligen Steinlaternen, die den Weg säumen. Die zinnoberroten Gebäude heben sich malerisch vom umgebenden Grün ab. Zweimal im Jahr, während des Laternenfestes, werden alle Laternen entzündt und bieten ein magisches Schauspiel.
Ausblick vom Präfekturgebäude – Nara in all seiner Pracht

Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch des Nara Prefectural Government Office. Von der kostenlosen Aussichtsplattform auf dem Dach bietet sich ein atemberaubender 360-Grad-Blick über Nara und die umliegenden Berge – der perfekte Ort, um den Tag Revue passieren zu lassen.
Praktische Tipps für den Nara-Besuch
- Anreise: Nara ist in weniger als einer Stunde von Kyoto und Osaka mit dem Express zu erreichen.
- Fortbewegung: Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und sind gut zu Fuß erreichbar.
- Beste Reisezeit: Frühling für die Kirschblüte und Herbst für die Herbstfärbung sind besonders schön.
- Eintrittspreise: Viele Außenbereiche der Tempel sind kostenlos zugänglich.
- Lokale Etikette: In Tempeln und Schreinen angemessene Kleidung tragen.
- Souvenir-Tipp: Kostenlose Origami-Hirsche am Empfang des Präfekturgebäudes.
Ein Tag in Nara mag kurz erscheinen, doch er reicht aus, um einen faszinierenden Einblick in diese geschichtsträchtige Stadt zu gewinnen. Von ehrwürdigen Tempeln über heilige Hirsche bis hin zu malerischen Gärten – Nara bietet eine perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur.
Allgemein, Japan
Kyoto, die ehemalige kaiserliche Hauptstadt Japans, verzaubert Besucher mit ihrer einzigartigen Mischung aus alter Tradition und moderner Eleganz. Ein Tag in dieser faszinierenden Stadt gleicht einer Reise durch die Jahrhunderte, bei der man in die reiche Geschichte und Kultur Japans eintaucht.
Morgengrauen am Kiyomizu-dera
Der Tag beginnt am besten mit einem frühen Besuch des Kiyomizu-dera Tempels. Dieser UNESCO-Weltkulturerbe-Tempel bietet einen atemberaubenden Blick über Kyoto, besonders wenn die Morgensonne die Stadt in ein goldenes Licht taucht. Die hölzerne Veranda des Tempels, die ohne einen einzigen Nagel erbaut wurde, ist ein architektonisches Meisterwerk.

Spaziergang durch Gion

Von Kiyomizu-dera aus führt der Weg durch die engen Gassen von Gion, Kyotos berühmtem Geisha-Viertel. Hier reihen sich traditionelle Machiya-Häuser aneinander, und mit etwas Glück kann man eine Geisha oder Maiko (Geisha in Ausbildung) in ihrem prächtigen Kimono erblicken.
Zen-Garten im Ryoan-ji Tempel

Am späten Vormittag lohnt sich ein Besuch des Ryoan-ji Tempels. Sein minimalistischer Zen-Garten, bestehend aus Felsen und sorgfältig geharktem Kies, lädt zur Meditation und Kontemplation ein. Die ruhige Atmosphäre bietet eine willkommene Pause vom Trubel der Stadt.
Mittagessen in Nishiki Market

Für das Mittagessen geht es in den Nishiki Market, auch bekannt als „Kyotos Küche“. In dieser überdachten Markthalle kann man sich durch eine Vielzahl lokaler Spezialitäten probieren – von frischem Sushi über Yakitori bis hin zu traditionellen Süßigkeiten.
Nachmittag im Goldenen Pavillon

Der Nachmittag führt zum Kinkaku-ji, dem berühmten Goldenen Pavillon. Dieser mit Blattgold überzogene Tempel spiegelt sich malerisch im umliegenden Teich und bietet ein unvergessliches Fotomotiv. Die umliegenden Gärten sind ein Paradebeispiel japanischer Landschaftsarchitektur.
Abendstimmung in Arashiyama
Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch in Arashiyama. Der berühmte Bambuswald ist besonders in der Abenddämmerung ein magischer Ort. Ein Spaziergang über die ikonische Togetsukyo-Brücke mit Blick auf die umliegenden Berge rundet den Tag perfekt ab.
Abendessen im Pontocho
Für das Abendessen bietet sich das schmale Gässchen Pontocho an. Hier finden sich zahlreiche traditionelle Restaurants, von einfachen Izakayas bis hin zu exklusiven Kaiseki-Restaurants. Die Atmosphäre ist besonders am Abend bezaubernd, wenn die Laternen die Gasse in ein warmes Licht tauchen.
Serviceteil: Praktische Tipps für den Kyoto-Besuch
- Anreise: Der nächstgelegene Flughafen ist Kansai International. Von dort fahren regelmäßig Züge und Busse nach Kyoto.
- Fortbewegung: Kyoto verfügt über ein gut ausgebautes Bus- und U-Bahn-Netz. Eine Tageskarte für öffentliche Verkehrsmittel ist empfehlenswert.
- Beste Reisezeit: Frühling (März bis Mai) für die Kirschblüte und Herbst (Oktober bis November) für die Herbstfärbung sind besonders schön.
- Unterkunft: Von traditionellen Ryokans bis zu modernen Hotels bietet Kyoto eine breite Palette an Unterkünften.
- Lokale Etikette: In Tempeln und Schreinen sollte angemessene Kleidung getragen werden. Beim Betreten von Häusern und manchen Restaurants ist es üblich, die Schuhe auszuziehen.
- Sprache: Grundlegende japanische Phrasen wie „Arigatou“ (Danke) und „Sumimasen“ (Entschuldigung) werden sehr geschätzt.
Allgemein, Japan
Osaka, die pulsierende Metropole im Herzen Japans, ist ein Paradies für Entdecker und Feinschmecker gleichermaßen. Mit ihrer faszinierenden Mischung aus Tradition und Moderne bietet die Stadt eine Fülle von Erlebnissen, die in einem einzigen Tag erkundet werden können.
Morgendämmerung am Osaka Castle
Der Tag beginnt mit einem Besuch des ikonischen Osaka Castle. In den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne gerade über den Horizont klettert, erstrahlt die majestätische Burg in einem besonderen Licht. Die umliegenden Gärten laden zu einem entspannten Spaziergang ein, während die Morgenstille noch die Atmosphäre bestimmt.

Kulinarische Entdeckungen in Dotonbori
Nach dem kulturellen Auftakt geht es weiter ins Herz von Osaka – Dotonbori. Dieser berühmte Unterhaltungsbezirk ist bekannt für seine lebhafte Atmosphäre und vor allem für sein reichhaltiges kulinarisches Angebot. Hier kann man sich durch die lokalen Spezialitäten probieren: von knusprigem Takoyaki über herzhaftes Okonomiyaki bis hin zu dampfenden Gyoza.
Shoppingparadies Shinsaibashi
Nur einen Katzensprung von Dotonbori entfernt lockt die Shinsaibashi Shopping Arcade. In dieser überdachten Einkaufsstraße reihen sich internationale Marken an lokale Boutiquen. Es ist der perfekte Ort, um nach Souvenirs oder dem neuesten japanischen Modetrend Ausschau zu halten.

Nachmittag im Sumiyoshi Taisha
Am Nachmittag führt der Weg zum Sumiyoshi Taisha, einem der ältesten Shinto-Schreine Japans. Die charakteristische Architektur und die friedvolle Atmosphäre bieten einen willkommenen Kontrast zum geschäftigen Treiben der Innenstadt. Der berühmte Sorihashi, eine stark gewölbte Brücke, ist ein beliebtes Fotomotiv.
Sonnenuntergang vom Umeda Sky Building
Den krönenden Abschluss des Tages bildet ein Besuch des Umeda Sky Building. Von der Aussichtsplattform im 39. Stock bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die Stadt. Wenn die Sonne untergeht und Osaka in ein Meer aus Lichtern taucht, wird deutlich, warum die Stadt auch als „Venedig des Ostens“ bezeichnet wird.
Nächtliches Treiben in Namba

Mit Einbruch der Dunkelheit erwacht Namba zum Leben. Dieser Bezirk ist bekannt für seine vielfältige Bar- und Restaurantszene. Hier lässt sich der Tag bei einem kühlen Bier oder einem Glas Sake ausklingen, während man das bunte Treiben der Einheimischen beobachtet.<gray_box>Serviceteil: Praktische Tipps für den Osaka-Besuch
- Anreise: Der Kansai International Airport ist der Hauptflughafen für Osaka. Von dort fahren regelmäßig Züge und Busse ins Stadtzentrum.
- Fortbewegung: Das öffentliche Verkehrsnetz in Osaka ist hervorragend ausgebaut. Eine Tageskarte für U-Bahn und Bus ist empfehlenswert.
- Beste Reisezeit: Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) bieten angenehme Temperaturen und weniger Regentage.
- Unterkunft: Von traditionellen Ryokans bis zu modernen Hotels – Osaka bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel passende Unterkünfte.
- Lokale Etikette: In Tempeln und Schreinen sollte angemessene Kleidung getragen werden. In Restaurants ist es üblich, vor dem Essen „Itadakimasu“ zu sagen.
Osaka, die kulinarische Hauptstadt Japans, bietet eine unvergleichliche Vielfalt an Restaurants und Spezialitäten. Von traditionellen Gerichten bis hin zu innovativen Kreationen findet hier jeder Gaumen sein persönliches Highlight. Hier ein Überblick über einige der besten Restaurants in Osaka, die man unbedingt besuchen sollte.
Okonomiyaki: Der herzhafte Pfannkuchen Osakas
Okonomiyaki ist zweifellos eines der Signature Dishes der Stadt. Das Michelin-empfohlene Restaurant Mizuno in Dotonbori gilt als eine der Top-Adressen für dieses Gericht. Hier sollte man unbedingt den Bestseller „yamaimo-yaki“ probieren, der mit verschiedenen Zutaten wie Schweinefleisch, Jakobsmuscheln oder Garnelen belegt werden kann.Für eine authentische Okonomiyaki-Erfahrung ist auch das Ajinoya zu empfehlen. Mit seinem freundlichen Service und den köstlichen Pfannkuchen zählt es zu den beliebtesten Adressen in der Nähe der Dotonbori Arcade.
Takoyaki: Oktopus-Bällchen als Snack
Takoyaki, die beliebten Oktopus-Bällchen, sind ein Muss für jeden Osaka-Besucher. Das Restaurant Kukuru in Dotonbori ist dank seines ikonischen Oktopus-Schildes kaum zu übersehen und bietet frische, qualitativ hochwertige Takoyaki. Für Geschichtsinteressierte ist das Aiduya ein absolutes Highlight. Hier kann man die original Takoyaki probieren, die seit 1935 unverändert zubereitet werden. Besonders interessant: Man kann hier auch „Radio-yaki“ kosten, den Vorläufer des heutigen Takoyaki.
Kobe-Beef und andere Fleischspezialitäten
Liebhaber hochwertigen Rindfleischs kommen in Osaka voll auf ihre Kosten. Das Wanomiya in Dotonbori ist bekannt für sein exquisites Kobe-Beef, das am Teppanyaki-Grill zubereitet wird. Für eine größere Auswahl an Rindfleischgerichten empfiehlt sich das traditionsreiche Harijyu. Seit 1948 serviert das Restaurant verschiedene Zubereitungsarten wie Shabu Shabu oder Sukiyaki in traditionell japanischem Ambiente.

Streetfood und Märkte
Für ein authentisches kulinarisches Erlebnis sollte man unbedingt die Straßen von Dotonbori erkunden. Hier reihen sich zahlreiche Streetfood-Stände aneinander, die von Gyoza über Yakitori bis hin zu Ramen alles anbieten, was das Herz begehrt.
Restaurant-Tipps auf einen Blick
- Okonomiyaki: Mizuno, Ajinoya
- Takoyaki: Kukuru, Aiduya
- Kobe-Beef: Wanomiya
- Traditionelles Rindfleisch: Harijyu
- Streetfood: Dotonbori-Straße
- Internationale Küche: Shinsaibashi Shopping Arcade.
Allgemein, Frankreich

Perpignan, die südlichste Großstadt Frankreichs, ist das Tor zu einer faszinierenden Region, die von der Mittelmeerküste bis zu den Pyrenäen reicht. Doch nicht nur die Stadt selbst beeindruckt mit ihrem katalanischen Erbe und französischen Flair – auch die umliegenden Dörfer und Landschaften laden zu Entdeckungen ein. Ein besonders reizvoller Ort ist Saint-Hilaire, ein historisches Dorf, das inmitten der Weinberge liegt und für seine klösterliche Ruhe und exquisite Kulinarik bekannt ist. In diesem Reisebericht stehen Perpignan, die Küste, die Weingüter des Roussillon sowie das malerische Saint-Hilaire im Mittelpunkt.
Kulinarische Genüsse
Saint-Hilaire ist bekannt für seine Nähe zu den Ursprüngen des berühmten Blanquette de Limoux, einem der ältesten Schaumweine der Welt. Ein Besuch in einer der örtlichen Weinkellereien sollte nicht fehlen.

Perpignan: Geschichte und kulturelle Vielfalt im Herzen der Region
Perpignan ist eine Stadt, die Geschichte und Moderne harmonisch vereint. Ihre strategische Lage zwischen Frankreich und Spanien hat die Stadt zu einem Ort des Austauschs und der Vielfalt gemacht. Die Straßen der Altstadt erzählen Geschichten von Königen, Kaufleuten und Künstlern, während die modernen Viertel eine lebendige Dynamik ausstrahlen.
Sehenswerte Höhepunkte

- Palais des Rois de Majorque: Ein eindrucksvoller Palast aus dem 13. Jahrhundert, der die Herrschaft des Königreichs Mallorca repräsentiert. Der Blick von den Terrassen auf die Stadt und die Pyrenäen ist atemberaubend.
- Le Castillet: Ein Symbol der Stadt und ein Relikt ihrer mittelalterlichen Vergangenheit. Heute beherbergt es ein Museum für katalanische Kunst und Geschichte.
- Place de la Loge: Dieser charmante Platz ist umgeben von historischen Gebäuden und Cafés – ideal für einen Kaffee unter der südfranzösischen Sonne.

Feste und Traditionen
Perpignan ist stolz auf seine katalanischen Wurzeln, die in Festen wie der Sant Jordi und der spektakulären Procession de la Sanch im Frühling sichtbar werden. Auch das internationale Fotofestival Visa pour l’Image zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an.

Saint-Hilaire: Ein Dorf voller Geschichte und Charme
Rund 20 Kilometer südwestlich von Perpignan liegt das bezaubernde Dorf Saint-Hilaire. Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Roussillon, ist dieser Ort ein Muss für alle, die Geschichte, Kunst und Weingenuss miteinander verbinden möchten.
Sehenswürdigkeiten in Saint-Hilaire
- Abtei Saint-Hilaire: Diese historische Klosteranlage aus dem 9. Jahrhundert ist ein beeindruckendes Beispiel romanischer Architektur. Besonders bemerkenswert ist die wunderschöne Kapelle mit ihren Fresken.
- Weinberge und Winzerhöfe: Die Umgebung von Saint-Hilaire ist geprägt von idyllischen Weinbergen. Viele lokale Winzer bieten Führungen und Verkostungen an, die einen Einblick in die reiche Weinbautradition der Region geben.
- Der Markt von Saint-Hilaire: Jeden Samstag findet ein kleiner, aber feiner Wochenmarkt statt, auf dem regionale Produkte wie Käse, Oliven und Honig angeboten werden.

Die Küste: Traumhafte Strände und malerische Fischerdörfer
Die Mittelmeerküste liegt nur eine kurze Autofahrt von Perpignan entfernt und bietet eine beeindruckende Vielfalt. Die goldenen Strände und tiefblauen Buchten bilden eine perfekte Kulisse für Erholung und Abenteuer.
Küstenorte mit besonderem Flair
- Collioure: Ein malerisches Fischerdorf, das für seine Farbenpracht, die imposante Festung Château Royal und seine lange Künstlertradition bekannt ist.
- Argelès-sur-Mer: Der ideale Ort für Familien und Aktivurlauber mit einem breiten Freizeitangebot und herrlichen Stränden.
- Saint-Cyprien: Neben einem weitläufigen Sandstrand besticht dieser Ort durch seinen großen Yachthafen und seine ausgezeichneten Restaurants.
Aktivitäten an der Küste
Die Küstenregion bietet eine Fülle an Wassersportarten, darunter Windsurfen, Segeln und Schnorcheln. Zudem führen Wanderwege wie der berühmte Sentier du Littoral durch die unberührte Natur und bieten spektakuläre Ausblicke.

Wein und Genuss: Das Roussillon als Hochburg der französischen Weinbaukunst
Die Region um Perpignan und Saint-Hilaire ist berühmt für ihre ausgezeichneten Weine. Vom trockenen Rotwein bis zum süßen Vin Doux Naturel bietet das Roussillon eine breite Palette, die selbst anspruchsvolle Kenner begeistert.

Empfohlene Weingüter
- Mas Amiel: Dieses traditionsreiche Weingut ist vor allem für seine Süßweine bekannt. Die Verkostung vor Ort ist ein Erlebnis für alle Sinne.
- Domaine Lafage: Hier stehen elegante und moderne Weine im Mittelpunkt, die die Essenz der Region einfangen.
- Cave de Saint-Hilaire: Eine charmante Winzergenossenschaft, die vor allem für ihren Blanquette de Limoux geschätzt wird.

Weinrouten und Verkostungen

Viele Weingüter bieten geführte Touren an, bei denen Besucher die malerische Landschaft und die einzigartigen Aromen des Roussillon kennenlernen können. Besonders empfehlenswert ist die Route des Vins du Roussillon, die entlang der schönsten Weinberge der Region per E-Bike führt.

Praktische Tipps für die Reiseplanung
Anreise
-
- Flugzeug: Der Flughafen Perpignan-Rivesaltes ist gut erreichbar und bietet Verbindungen zu mehreren europäischen Städten.
- Bahn: Der TGV bringt Reisende in etwa fünf Stunden von Paris nach Perpignan.
- Auto: Eine gute Infrastruktur macht die Region auch für Selbstfahrer bequem zugänglich.

Unterkunft – Gastronomie
- In Perpignan: Das Hôtel La Villa Duflot überzeugt mit gehobenem Komfort und einer exzellenten Küche.
- In Saint-Hilaire: Das Château Saint-Hilaire, ein Boutique-Hotel in einem historischen Anwesen, bietet eine ideale Mischung aus Luxus und Authentizität.
Beste Reisezeit
Die Monate Mai bis September sind ideal, um das mediterrane Klima zu genießen und die Strände sowie die kulturellen Highlights der Region zu erleben.
Allgemein, Deutschland
Aschau im Chiemgau: Ein Paradies für Naturliebhaber und Aktivurlauber: 
Eingebettet zwischen den majestätischen Chiemgauer Alpen und dem glitzernden Chiemsee liegt Aschau im Chiemgau – ein wahres Juwel für alle, die Natur, Kultur und Aktivurlaub lieben. Mit seiner atemberaubenden Landschaft, historischen Sehenswürdigkeiten und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten ist Aschau das perfekte Reiseziel für einen unvergesslichen Urlaub in Bayern.
Natur pur: Die Kampenwand als Wahrzeichen

Das unbestrittene Highlight Aschaus ist die imposante Kampenwand, die majestätisch über dem Ort thront. Eine Fahrt mit der nostalgischen Kampenwandbahn ist ein absolutes Muss – in wenigen Minuten schwebt man in bunten Vierergondeln hinauf auf den Berg. Oben angekommen eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama: Der Blick reicht vom Steinernen Meer bis zu den Hohen Tauern im Süden und zum glitzernden Chiemsee (Foto) im Norden.
Wandern und Biken: Ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten

Aschau ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren jeder Schwierigkeitsstufe. Ob gemütliche Spaziergänge durch blühende Almwiesen oder anspruchsvolle Gipfeltouren – hier findet jeder seine persönliche Traumroute.

Ein besonderes Highlight ist der „Boarische Entschleunigungsweg“, der quer durch Aschau führt und zum Innehalten und Entspannen einlädt.
Kultur erleben: Schloss Hohenaschau
Hoch über dem Priental thront das imposante Schloss Hohenaschau aus dem Mittelalter. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der faszinierenden Geschichte, sondern auch wegen der beeindruckenden Architektur. Besonders sehenswert sind die barocke Schlosskapelle und der prachtvolle Laubensaal. Im Prientalmuseum im Schloss können Besucher mehr über die Geschichte der Region erfahren.

Aktivitäten für jeden Geschmack
Aschau bietet eine schier unendliche Fülle an Freizeitmöglichkeiten:
- Wassersport: Der nahe gelegene Chiemsee lädt zum Schwimmen, Segeln und Stand-Up-Paddling ein.
- Klettern: Für Adrenalin-Junkies gibt es mehrere Klettergärten in der Umgebung.
- Golf: Zahlreiche Golfplätze im Umkreis bieten Abwechslung für Golfer.
- Winteraktivitäten: Im Winter verwandelt sich Aschau in ein Paradies für Skifahrer, Schneeschuhwanderer und Rodler.
Kulinarische Genüsse
Nach einem aktiven Tag locken zahlreiche gemütliche Gasthäuser und Restaurants mit regionalen Spezialitäten. Von urigen Berghütten bis hin zu gehobener Gastronomie – in Aschau kommt jeder Feinschmecker auf seine Kosten.
Service-Teil: Praktische Informationen für den Aschau-Urlaub
Anreise
Aschau im Chiemgau liegt südöstlich von Rosenheim und ist gut mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Unterkünfte
Von gemütlichen Ferienwohnungen über urige Berghütten bis hin zu komfortablen Hotels – Aschau bietet Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel.
Beste Reisezeit
Aschau ist ein Ganzjahresziel. Im Sommer locken Wandern und Wassersport, im Winter Skifahren und Winterwandern. Die Nebensaison im Frühling und Herbst eignet sich besonders für ruhesuchende Naturliebhaber.
Aktivitäten buchen
Viele Outdoor-Aktivitäten wie geführte Wanderungen oder Mountainbike-Touren können direkt über das Tourismusbüro Aschau gebucht werden.
Restaurants
Einige empfehlenswerte Lokale:
- Wirtshaus zum Baumbach: Traditionelle bayerische Küche
- Residenz Heinz Winkler: Gehobene Gastronomie
- Café König: Gemütliches Café mit hausgemachten Kuchen
Veranstaltungen
Informieren Sie sich im Tourismusbüro über aktuelle Veranstaltungen wie das Sommerfestival FESTIVO oder die Meisterkurse des Musik Forums Sachrang.Das Tourismusbüro in Aschau im Chiemgau, offiziell als Tourist Info Aschau im Chiemgau bezeichnet, befindet sich im Zentrum des Ortes und bietet umfassende Informationen und Services für Besucher:
Kontakt und Lage
- Adresse: Kampenwandstraße 38, 83229 Aschau im Chiemgau
- Telefon: +49 8052 90490
- E-Mail: info@aschau.de